Das ist Hudlhub

Vereinnahmener, mehrstimmiger Gesang, eigenständige Melodien fernab der gängigen Liedermacherpfade, pfiffige, lustige und hintersinnige Texte in der Sprache ihrer Heimat - dafür steht das Liedermacher-Trio Hudlhub, das seit einer Weile quer durch Bayern tourt. „Nur ned hudln“ lautet der Titel des Programms, das sich im Kern darum dreht, der Welt mitzuteilen, dass Hudlhub ihr eigentlicher Mittelpunkt ist. Aber Spaß beiseite - im Mittelpunkt des Programms steht natürlich die Musik, die die drei - Barbara Seitle (voc), Sabine Beck (voc,perc) und Mathias Petry (voc, git) - mit großer Ernsthaftigkeit angehen, während es beim Drumherum nicht immer ganz so bierernst zugeht. In den Texten der Band geht es ums Leben mit all seinen Facetten, von lustig bis tragisch, von traurig bis albern, von satirisch is sarkastisch - in Hudlhub und um Hudlhub herum.
In ihren virtuosen Liedern gewähren die drei Hudlhubber tiefe Einblicke in das Leben und Lieben in ihrer Gemeinde, wo der der Himmel noch weißblau ist, wo „jeder noch wen kennt, der wen kennt, der woaß wias geht“ und wo sich „keiner dafür schamt, dass er redt wia eam da Schnabel gwachsen is“. Und so kann es passieren, dass man am Ende eines Konzertabends selbst ein Stück weit ein Hudlhubber geworden ist.
Seit Herbst 2014 sind die drei Hudlhubber nun unterwegs auf den bayerischen Kleinkunstbühnen – und inzwischen auch darüber hinaus. Denn die Band aus zwei Nicht-Bayern und einer waschechten Oberbayerin zeigt, dass das bayerische Lebensgefühl wunderbare Brücken schlagen kann.
Hudlhubs besonderer Liedermacher-Sound wird von Barbara Seitles außergewöhnlicher, warmer Stimme, beeindruckendem
Satzgesang, Sabine Becks groovender Percussion und dem virtuosen Gitarrenspiel von Mathias Petry getragen. Einprägsame Melodien gepaart mit lyrischen, bayerischen Texten zeichnen den eigenständigen Sound der Band aus.
Zwischen den Liedern erfährt man, was es mit den legendären Hudlhoop-Reifen auf sich hat. Und welche Evergreens eine gewisse Kapelle nach ihrer Zeit in Hamburg in ihrer Hudlhubber Phase auf bairisch geschaffen hat. Und welche Karriere die Hudlhubberin Karoline König in Amerika gemacht hat. Die Band rät: Wer zum Lachen am liebsten in den Keller geht, sollte den Keller besser zum Konzert mitbringen.

 
Hudlhub ist aber nicht nur eine Band, Hudlhub ist längst zur Heimat für Kunst und Kreativität geworden.
  • Mathias Petry hat Hudlhub ein literarisches Denkmal gesetzt: "Hudlhub – Ein kriminell-kurioser Heimatroman“ erschien im Juli 2017 in zweiter Auflage im SüdOst-Verlag. Der zweite Teil "Kainegg - Ein tödlich-kurioser Heimatroman" erschien im Mai 2018 im selben Verlag. Teil drei ist bereits in Arbeit.
  • Sabine Beck hat zusammen mit der Illustratorin Heidi Stulle-Gold das erste Hudlhubber Kinderbuch geschrieben; "Konrad Kleinmögel und die verlorenen Farben" erschien am 1. März 2018 Dix-Verlag.
  • Begleitend zum Hudlhub-Roman ist bei Donnerwetter-Musik/Cargo Records ein Soundtrack erschienen (April 2015), an dem die drei Mitglieder der Band Hudlhub natürlich beteiligt waren.
  • Die Künstlerin Steffi Laquai (www.steffi-laquai.de) hat zu den einzelnen Titeln einen Bilderzyklus geschaffen (www.hudlhub.de).
  • Im Sommer 2016 hat der niederländische Künstler Herman de Vries Hudlhubber Erde in sein Kunstwerk „from earth“ eingebunden und eine eigene, wie er es nennt, „Erdausreibung“ geschaffen, die unter anderem im Museum für Konkrete Kunst in Ingolstadt ausgestellt war.
 
Veröffentlichungen
„Alpenpower 3“ (Sampler mit „Ois zvui“, Donnerwetter Musik, 21.11.2014)
„Hudlhub: Nur ned hudln” (Konzeptalbum, Donnerwetter Music/Cargo Records, 24.04.2015)
„Hart & Zart Vol. 6“ (Sampler mit „Warten“, Mundart Ageh Regensburg, 15.06.2015)
"Wo du gehst" (Single, 4.8.2017)
 
 
Künstlerinfos:
 
Barbara Seitle, Gesang
Schon von klein auf ist Musik ihre Leidenschaft. Seit sie reden kann, singt sie auch - und das seit Jahren in unterschiedlichen Bands. Immer wieder wird sie als Studiosängerin bei CD-Produktionen engagiert, in den unterschiedlichsten Styles; bei mehreren Musicalproduktionen des Stadttheaters Ingolstadt stand sie als Sängerin in der Cast über Monate live auf der Bühne. Bei Hudlhub kann sie endlich in ihrer eigenen Sprache singen. Wobei nicht nur ihr Bayerisch ganz ausgezeichnet ist, sondern auch ihr Sächsisch, was von Toleranz gegenüber Nicht-Bayern zeugt, und davon gibt es ja im Lande mittlerweile einige, selbst innerhalb der Band. Wie überall, halt.
 
Sabine Beck, Gesang, Percussion
Musikalität ist ihr in die Wiege gelegt. Sie kennt Tausende Liedtexte auswendig, sie hat als junges Mädchen Klavier und Schlagzeug gelernt, war Sängerin in einer Schülerband in ihrer Heimat, nebenan in Baden-Württemberg. Seit vielen Jahren lebt sie, der Liebe wegen, in Oberbayern, das durch die Zugereisten mehr und mehr zum melting pot of nations wird. Traditionell gelten Schwaben in Bayern aber bekanntlich nicht als Preißn. Und wer schwäbeln kann, kriegt das auch mit dem Gesang in anderen Zungen hin. Denn bekanntlich können die Schwaben ja alles außer Hochdeutsch – und das ist in Hudlhub ja auch nicht gefragt.
 
Mathias Petry, Gesang, Gitarre
Er ist seit den 80er Jahren musikalisch unterwegs, hat Hunderte Konzerte in diversen Bands gespielt, seit Mitte der 90er-Jahre auch in der Bayern-Pop-Szene. Als Livemusiker, Arrangeur und Produzent von Bayern Dry kam er ganz schön rum, spielte live im Radio und trat mit Haindling, Konstantin Wecker und anderen Größen der Szene auf. Das Bairische lässt ihn nicht mehr los, und das, obwohl er ja eigentlich ein Zugereister ist, der seine Herkunft weit im Norden, seine Heimat aber hier, im Süden gefunden hat. Mittlerweile kann er selbst Wörter wie Kuchefüadda aussprechen, und das kennen nicht einmal alle Bayern. Es besteht also noch Hoffnung. Mathias Petry ist seit vielen Jahren auch als Journalist und Autor tätig.
 
Booking und Kontakt:
info@kulturbuero8.de, Anja Rupp und Sabine Beck.
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Gesichtsbuch
Bewegte Bilder
Fotoalbum
 
 
 

Pressestimmen zur Band

„Der Spaß am Musikmachen ist bis in die hinteren Sitzreihen zu spüren. Petrys Gitarrenspiel trägt die Lieder auf hohem Niveau und bereitet so den Teppich für die herausragende Stimme von Barbara Seitle, die gerade live ihre Kraft und tief schwarze Dynamik entfalten kann. Perfekt harmoniert sie mit Sabine Beck und sorgt so mit Unterstützung Petrys für fulminanten Satzgesang. Gratulation!“
Aichacher Zeitung


„Die drei sympathischen Künstler legten gleich stimmgewaltig los und versprühten sofort bayrische „Gmiatlichkeit“. Bereits beim ersten Song „Nur ned hudln!“ zeigten Barbara Seitles erstklassige Stimme, Sabine Becks rhythmische Percussion und Mathias Petrys meisterlicher Gitarrensound das Thema des Konzerts und dass sie sangen,„wia eana da Schnabel gwachsen is“.“
Augsburger Allgemeine


Die mitreißende Musik kommt mit erstaunlich wenigen Mitteln aus: Allen voran Petrys volltönender Gitarrensound, Sabine Beck an den Drums, ein paar wohldosierte Sphärenklänge aus der elektronischen Zauberbox,dazu Gesang. Und damit kommen wir zum Hammer des Abends, der Stimme von Barbara Seitle, denn die ist schlicht umwerfend: warm, rund, kraftvoll und zart zugleich, mit der besonderen Ausstrahlung, die den Zuhörer unabwendbar in den Bann zieht. ... Wer nicht da war, hat echt was verpasst!“
Münchner Merkur


„Der Sound der Hudlhuber ist eigenständig, unverwechselbar, und nicht leicht mit anderen Bands vergleichbar. Geprägt wird er von der sehr besonderen, warmen Stimme von Barbara Seitle und vom bemerkenswerten dreistimmigen Satzgesang des Trios, aber auch von Mathias Petrys ungewöhnlichem, fast orchestral klingendem Gitarrenspiel sowie von Sabine Becks Groove.“
SZ


„Im Kulturhaus Mühle in Oberteuringen war am Samstag ein stimmungsvoll bayrisches Live-Programm mit satirischen Attributen. In dem ureigenen Charakter des alten Mühlengebäudes mit seiner genialen Akustik bot das Trio Hudlhub seinen Gästen ein wortfarbenreiches und manchmal auch liebenswürdig bissiges Programm dar. Barbara Seitle sang mit ihrer markanten Stimme und dem dunklen Timbre die Songs. Sabine Beck begleitete die Gruppe mit ihrem elektrischen Percussion und als dritter in der Runde spielte Mathias Petry dazu in fetziger Art und Weise die Gitarre. Zwischen den musikalischen Darbietungen gab es gutgelaunte Dialoge die einem interkulturellen Schlagabtausch glichen.“
Südkurier


„Die drei nehmen ihr Publikum mit auf einen wunderbar skurrilen Trip. Mal komisch - etwa dann, wenn die Gäste mit Zitaten von Hudlhubs Dorfphilosophen Matthias Kronleichter (1726 - 1754) beglückt werden; mal herrlich abstrus - etwa wenn Donald Trump ins Spiel kommt. Und dazwischen gibt‘s in den Songtexten immer mal wieder Tiefgründiges zum Sinnieren. ... Musikalisch hört sich das alles nach wesentlich mehr als drei Leuten an, was nicht zuletzt an dem liegt, was Mathias Petry aus seiner Gitarre so alles herausholt, Barbara Seitles einfühlsamer Gesang harmoniert dazu perfekt, Sabine Becks rhythmischer Unterbau rundet das Ganze ab.“
SZ

Pressestimmen zu den Büchern

Hudlhub - ein kurios-kriminelles Heimatbuch
 
„Mathias Petry prescht pointensicher vorwärts. Die hohe Gag-Schlagzahl dürfte auch damit zu erklären sein, dass der Autor und Musiker im Hauptberuf Lokaljournalist ist. Da musste er schon so manche Untiefe menschlicher Existenz ausrecherchieren. Der Roman bietet auch ein poetisches Psychogramm über das Suchen und Finden der Heimat, erzählt in der Geschichte zweier sich Liebender, die das nur noch nicht wissen: Das Findelkind Charlie, introvertiertes Handwerkergenie, trifft Steffi, Postbotin und Poptalent, ins Herz.“
Donaukurier
 
„Die Erzählung hat mehrere Ebenen. So werden neben der Realität wichtige Traumszenen geschildert. Das Hudlhub-Umfeld ist dabei lustig, skurril und mit einer Prise Satire gewürzt. Da gibt es den Hinterbänkler-Landtagsabgeordneten Ludwig Haderlein, der unbedingt Geschichte schreiben will. Dann den Pfarrer, der das Herz am rechten Fleck, das Glück aber nicht gerade gepachtet hat. Den Lokaljournalisten Bernd Zackig, der an Reporter Baby Schimmerlos aus der TV-Serie ,Kir Royal` erinnert. So viele Geschichten drängen sich auf, dass Autor Mathias Petry nicht nur mittlerweile zwei Romane verfasst hat und weitere in Entsteheung sind, sondern dass er auch mit seiner Hudlhub-Band quer durch Bayern tourt.“
Augsburger Allgemeine
 
„Erfrischend leicht und locker ist aber vor allem die Erzählweise und der Sprachstil, mit dem Mathias Petry seine Protagonisten – darunter eine ganze Menge wirklich schräger Vögel – durch heitere Dorfgeschichten mitten aus Oberbayern führt. Da fehlt nichts, was eine bayerische Komödie
so alles braucht.“
Pfaffenhofener Kurier
 
„Der Autor, Journalist und Musiker Mathias Petry hat es geschafft, eine verwickelte, klischeehaft bayerische, leicht kriminelle Geschichte zu schreiben, die vor allem durch ihren Wortwitz besticht.“
lichtung–Magazin
 
 
Kainegg - ein mörderisch-kriminelles Heimatbuch
 
„Parallel zur Ausstellung (über Hinterkaifeck im Bayerischen Polizeimuseum in Ingolstadt) hat der Journalist Mathias Petry mit einer neuen Mordtheorie aufhorchen lassen, die er allerdings als Nebengeschichte in einem Roman platziert hat. Petry tat dies mit Absicht. Er stammt ganz aus der Nähe von Hinterkaifeck und hat noch mit vielen Zeitzeugen sprechen können.“
Süddeutsche Zeitung
 
„Eine noch nie dagewesene Form, die damaligen Ereignisse zu verarbeiten, hat dabei Mathias Petry gewählt. Obwohl man einen Roman liest, kennt man im Nachhinein auch den Stand der Tätersuche und sogar eine neue, bislang unveröffentlichte Mordtheorie. Petry lässt lokal- und weltpolitische Erinnerungen einfließen, macht einen kurzen Streifzug durch Film und TV, brilliert mit medizinischem und post-verwaltungstechnischem Wissen und weiß als Redaktionsleiter der Schrobenhausener Zeitung amüsant aus dem Berufsalltag einer Lkalzeitung zu berichten.“
Aichacher Zeitung
 
„In ,Kainegg´greift Petry das vielschichtige Motiv auf, er möchte ein bisschen Licht ins Dunkle bringen und der Geschichte von Hinterkaifeck die Schwere nehmen.“
quer 19
 
„Schreiben ist seine Leidenschaft. Hauptberuflich informiert Mathias Petry als Redaktionsleiter der Schrobenhausener Zeitung die Menschen über Lesenswertes in der Region. Und dann taucht er in seiner Freizeit als Autor ganz tief ein in eine spannende Fantasiewelt, die kriminelle Mythen auf unterhaltsame Weise in einem komödiantischen Umfeld literarisch sensibel aufgreift“
wirtschaft 10plus