Pressestimmen zu den Büchern

Hudlhub - ein kurios-kriminelles Heimatbuch
 
„Mathias Petry prescht pointensicher vorwärts. Die hohe Gag-Schlagzahl dürfte auch damit zu erklären sein, dass der Autor und Musiker im Hauptberuf Lokaljournalist ist. Da musste er schon so manche Untiefe menschlicher Existenz ausrecherchieren. Der Roman bietet auch ein poetisches Psychogramm über das Suchen und Finden der Heimat, erzählt in der Geschichte zweier sich Liebender, die das nur noch nicht wissen: Das Findelkind Charlie, introvertiertes Handwerkergenie, trifft Steffi, Postbotin und Poptalent, ins Herz.“
Donaukurier
 
„Die Erzählung hat mehrere Ebenen. So werden neben der Realität wichtige Traumszenen geschildert. Das Hudlhub-Umfeld ist dabei lustig, skurril und mit einer Prise Satire gewürzt. Da gibt es den Hinterbänkler-Landtagsabgeordneten Ludwig Haderlein, der unbedingt Geschichte schreiben will. Dann den Pfarrer, der das Herz am rechten Fleck, das Glück aber nicht gerade gepachtet hat. Den Lokaljournalisten Bernd Zackig, der an Reporter Baby Schimmerlos aus der TV-Serie ,Kir Royal` erinnert. So viele Geschichten drängen sich auf, dass Autor Mathias Petry nicht nur mittlerweile zwei Romane verfasst hat und weitere in Entsteheung sind, sondern dass er auch mit seiner Hudlhub-Band quer durch Bayern tourt.“
Augsburger Allgemeine
 
„Erfrischend leicht und locker ist aber vor allem die Erzählweise und der Sprachstil, mit dem Mathias Petry seine Protagonisten – darunter eine ganze Menge wirklich schräger Vögel – durch heitere Dorfgeschichten mitten aus Oberbayern führt. Da fehlt nichts, was eine bayerische Komödie
so alles braucht.“
Pfaffenhofener Kurier
 
„Der Autor, Journalist und Musiker Mathias Petry hat es geschafft, eine verwickelte, klischeehaft bayerische, leicht kriminelle Geschichte zu schreiben, die vor allem durch ihren Wortwitz besticht.“
lichtung–Magazin
 
 
Kainegg - ein mörderisch-kriminelles Heimatbuch
 
„Parallel zur Ausstellung (über Hinterkaifeck im Bayerischen Polizeimuseum in Ingolstadt) hat der Journalist Mathias Petry mit einer neuen Mordtheorie aufhorchen lassen, die er allerdings als Nebengeschichte in einem Roman platziert hat. Petry tat dies mit Absicht. Er stammt ganz aus der Nähe von Hinterkaifeck und hat noch mit vielen Zeitzeugen sprechen können.“
Süddeutsche Zeitung
 
„Eine noch nie dagewesene Form, die damaligen Ereignisse zu verarbeiten, hat dabei Mathias Petry gewählt. Obwohl man einen Roman liest, kennt man im Nachhinein auch den Stand der Tätersuche und sogar eine neue, bislang unveröffentlichte Mordtheorie. Petry lässt lokal- und weltpolitische Erinnerungen einfließen, macht einen kurzen Streifzug durch Film und TV, brilliert mit medizinischem und post-verwaltungstechnischem Wissen und weiß als Redaktionsleiter der Schrobenhausener Zeitung amüsant aus dem Berufsalltag einer Lkalzeitung zu berichten.“
Aichacher Zeitung
 
„In ,kainegg´greift Petry das vielschichtige Motiv auf, er möchte ein bisschen Licht ins Dunkle bringen und der Geschichte von Hinterkaifeck die Schwere nehmen.“
quer 19
 
„Schreiben ist seine Leidenschaft. Hauptberuflich informiert Mathias Petry als Redaktionsleiter der Schrobenhausener Zeitung die Menschen über Lesenswertes in der Region. Und dann taucht er in seiner Freizeit als Autor ganz tief ein in eine spannende Fantasiewelt, die kriminelle Mythen auf unterhaltsame Weise in einem komödiantischen Umfeld literarisch sensibel aufgreift“
wirtschaft 10plus
 

Das ist Hudlhub

Hudlhub - das ist nicht nur eine Band, sondern ein Lebensgefühl. In Hudlhub sind  Barbara Seitle (voc), Sabine Beck (voc, perc) und Mathias Petry (voc, git) daheim, jedenfalls musikalisch. Und natürlich auch mental. Denn Hudlhub, jene zauberhafte Gemeinde im Herzen Bayerns, ist – was noch nicht alle wissen, der Mittelpunkt der Welt. Seit die drei Musiker mit ihrem bayerischen Singer-/Songwriterprogramm "Nur ned hudln" durch die Lande ziehen, erfährt die Welt das nun endlich auch.
 
Gut so, denn wer Hudlhub nicht kennt, verpasst etwas. Und am Ende eines Konzertabends kann es passieren, dass man selbst ein Stück weit ein Hudlhubber geworden ist. Hunderte Wiederholungstäter können das bestätigen. Denn in ihren Liedern gewähren die drei Hudlhubber mit ihren gesungenen Geschichten tiefe Einblicke in das Leben in ihrer Gemeinde, wo der der Himmel noch weiß-blau ist, wo "jeder noch wen kennt, der wen kennt, der woaß wias geht" und wo sich „keiner dafür schamt, dass er redt wia eam da Schnabel gwachsen is“.
 
Das gilt auch für die zwei Nicht-Bayern in der dreiköpfigen bayerischen Band - da tun sich Abgründe auf. Oderaberaned.
Seit Herbst 2014 sind die drei Hudlhubber nun unterwegs, tingeln zu den bayerischen Kleinkunstbühnen (und inzwischen auch darüber hinaus), treten ab und an auch bei Wohnzimmerkonzerten auf.
 
Das Programm wird von Barbara Seitles besonderer Stimme, gepflegtem Satzgesang, Sabine Becks groovender Percussion und dem virtuosen Gitarrenspiel von Mathias Petry getragen.
 
Und dazwischen gibt es viel Wissenswertes über Hudlhub zu erfahren. Etwa, was es mit den legendären Hudlhoop-Reifen auf sich hat. Und welche Evergreens eine gewisse Kapelle nach ihrer Zeit im Hamburger Star-Club in ihrer Hudlhubber Phase auf bairisch geschaffen hat. Und: Welche Karriere die Hudlhubberin Karoline König in Amerika gemacht hat. Die Band rät: Wer zum Lachen am liebsten in den Keller geht, sollte den Keller besser zum Konzert mitbringen!
 
Hudlhub ist aber nicht nur eine Band, Hudlhub ist längst zur Heimat für Kunst und Kreativität geworden.
  • Mathias Petry hat Hudlhub ein literarisches Denkmal gesetzt: "Hudlhub – Ein kriminell-kurioser Heimatroman“ erschien im Juli 2017 in zweiter Auflage im SüdOst-Verlag. Weitere Teile sind bereits fertig geschrieben und warten auf Veröffentlichung.
  • Sabine Beck hat zusammen mit der Illustratorin Heidi Stulle-Gold das erste Hudlhubber Kinderbuch geschrieben; "Konrad Kleinmögel und die verlorenen Farben" erscheint am 1. März 2018 zur Leipziger Buchmesse im Dix-Verlag.
  • Begleitend zum Hudlhub-Roman ist bei Donnerwetter-Musik/Cargo Records ein Soundtrack erschienen (April 2015), an dem die drei Mitglieder der Band Hudlhub natürlich beteiligt waren.
  • Die Künstlerin Steffi Laquai (www.steffi-laquai.de) hat zu den einzelnen Titeln einen Bilderzyklus geschaffen (www.hudlhub.de).
  • Im Sommer 2016 hat der niederländische Künstler Herman de Vries Hudlhubber Erde in sein Kunstwerk „from earth“ eingebunden und eine eigene, wie er es nennt, „Erdausreibung“ geschaffen, die unter anderem im Museum für Konkrete Kunst in Ingolstadt ausgestellt war.
 
Veröffentlichungen
„Alpenpower 3“ (Sampler mit „Ois zvui“, Donnerwetter Musik, 21.11.2014)
„Hudlhub: Nur ned hudln” (Konzeptalbum, Donnerwetter Music/Cargo Records, 24.04.2015)
„Hart & Zart Vol. 6“ (Sampler mit „Warten“, Mundart Ageh Regensburg, 15.06.2015)
"Wo du gehst" (Single, 4.8.2017)
 
 
Künstlerinfos:
 
Barbara Seitle, Gesang
Schon von klein auf ist Musik ihre Leidenschaft. Seit sie reden kann, singt sie auch - und das seit Jahren in unterschiedlichen Bands. Immer wieder wird sie als Studiosängerin bei CD-Produktionen engagiert, in den unterschiedlichsten Styles; bei mehreren Musicalproduktionen des Stadttheaters Ingolstadt stand sie als Sängerin in der Cast über Monate live auf der Bühne. Bei Hudlhub kann sie endlich in ihrer eigenen Sprache singen. Wobei nicht nur ihr Bayerisch ganz ausgezeichnet ist, sondern auch ihr Sächsisch, was von Toleranz gegenüber Nicht-Bayern zeugt, und davon gibt es ja im Lande mittlerweile einige, selbst innerhalb der Band. Wie überall, halt.
 
Sabine Beck, Gesang, Percussion
Musikalität ist ihr in die Wiege gelegt. Sie kennt Tausende Liedtexte auswendig, sie hat als junges Mädchen Klavier und Schlagzeug gelernt, war Sängerin in einer Schülerband in ihrer Heimat, nebenan in Baden-Württemberg. Seit vielen Jahren lebt sie, der Liebe wegen, in Oberbayern, das durch die Zugereisten mehr und mehr zum melting pot of nations wird. Traditionell gelten Schwaben in Bayern aber bekanntlich nicht als Preißn. Und wer schwäbeln kann, kriegt das auch mit dem Gesang in anderen Zungen hin. Denn bekanntlich können die Schwaben ja alles außer Hochdeutsch – und das ist in Hudlhub ja auch nicht gefragt.
 
Mathias Petry, Gesang, Gitarre
Er ist seit den 80er Jahren musikalisch unterwegs, hat Hunderte Konzerte in diversen Bands gespielt, seit Mitte der 90er-Jahre auch in der Bayern-Pop-Szene. Als Livemusiker, Arrangeur und Produzent von Bayern Dry kam er ganz schön rum, spielte live im Radio und trat mit Haindling, Konstantin Wecker und anderen Größen der Szene auf. Das Bairische lässt ihn nicht mehr los, und das, obwohl er ja eigentlich ein Zugereister ist, der seine Herkunft weit im Norden, seine Heimat aber hier, im Süden gefunden hat. Mittlerweile kann er selbst Wörter wie Kuchefüadda aussprechen, und das kennen nicht einmal alle Bayern. Es besteht also noch Hoffnung. Mathias Petry ist seit vielen Jahren auch als Journalist und Autor tätig.
 
Booking und Kontakt:
info@kulturbuero8.de, Anja Rupp und Sabine Beck.
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